Gertraud Klemm, Autorin
„Ein Ich wächst in mir“ ist eine Chronik einer weiblichenSozialisierung, die mit der 2. Welle des Feminismus einsetzt undalle Aspekte des Frauseins auffächert:das Leben, die Bildung, die Körperlichkeit und Spiritualität, dieLiebe und das Reisen. Gerda Sengstbratl stellt den Anspruch, dassnicht weniger als alles von Bedeutung ist, wenn eine Frau Menschwerden und bleiben will.Haut um Haut werden patriarchale Paradigmen abgestreift –sinnlich und hochpolitisch zugleich.Gertraud Klemm
Eleonore Weber, Autorin & VerlegerinDieses Buch drückt das Politische in der Zeit aus stellt es in einer Gegenwartsform dar, nicht in einem Rückblick und auch nicht in einem Urteil.Vor allem über die Dinge und das Alltägliche stellt sich ein Konsens ein, dass Lesende denken: „Genauso war es!" und dann wird es lebendig. Das Buch schafft es, in der Zeit zu sein.Das ist vielleicht das Poetische: wie es in dieser sinnlichen Form lebendig wird. Persönlich, ehrlich und berührend schildert die Protagonistin Authentisches in der Zeit, mit Tiefgang im Detail.Der Feminismus kommt ohne Überbau daher. Die Frau-Werdung wird ohne Orthodoxien, ohne Doktrinen und ohne erhobenen Zeigefinger erzählt. Ein Flow, ein Sog entsteht.
Petra Ganglbauer, Autorin
Gerda Sengstbratl schildert die Welt der Dinge, das Leben selbst, in einer poetischen Dichte, die in ihrer Überzeugungskraft einmalig ist!
Anja Salomonowitz, Regisseurin & Romy Preisträgerin
Gerda Sengstbratl ist als Feministin eine wahre Vorreiterin. Ihre Gedanken und ihre Kraft inspirieren andere Frauen und mich regelmäßig.
Ich habe sie kennengelernt, weil ich mit ihr politische Filmaufnahmen für einen Dokumentarfilm gemacht habe. Ich liebe ihre Bücher.
Erika Kronabitter, Autorin
Gerda Sengstbratl ist eine der einprägsamsten Stimmen der feministischen Gegenwartsliteratur.
„It isn’t what a writer says that matters, it’s what a writer is“ statuierte Susan Sontag. Gerda Sengstbratl matters.
Liane Pluntz, Politikwissenschaft/Historikerin
Buchempfehlung zum Frauentag (und zu jedem andern Tag)
Dieser Roman ist großartig. Feministisch, sozialkritisch, philosophisch auch.
Ich empfehle das Buch von Herzen und auch leidenschaftlich.
Ich bin mir nicht sicher, es wird so viel vergessen, immer findet man irgendwas am allerschönsten. Aber ich meine, dass ich noch nie so ein schönes Buch gelesen habe.
Ich war in Trance. Ich bin in den Zeilen versunken, wie ein bisschen betrunken. Ich bin vollkommen eingenommen davon, wie die Autorin mit Sprache umgeht. Ich bin fasziniert.
Ich bin tief berührt. Ich war amüsiert und mir war zum Weinen. Und noch viel mehr war mir, was alles gar nicht in eine einzige Beschreibung hineingeht.
Das leere Zimmer im Kind.......Die große Einsamkeit hat weh getan. Ich lese eine Kindheit, versinke in den Worten, verstehe langsam. Ich verstehe immer besser. Und verstehe plötzlich mich.
Eine leuchtend fröhliche junge Frau nach außen hin. Und doch kein Widerspruch, eher vielleicht ein Ausdruck einer großen Sehnsucht.
Abseits von dem ganzen wunderbaren Poetischen und der Fülle an Leben gibt es Parallelen zu meinem eigenen Leben.
Und jetzt muss ich das Buch ganz langsam ein zweites Mal lesen. Beim ersten Mal war ich nach der letzten Seite ganz damisch, aufgewühlt, hab Stunden gebraucht, wieder aus der Geschichte rauszufinden, rein in mein Leben!
So ein schönes Buch. Jedes Wort, jedes Bild, das ich zur Beschreibung wählen möchte, gewählt habe, macht mir Angst, ich könnte das Buch damit verletzen, ihm nicht gerecht werden. Ein Zauberbuch.
Leopold Kneidinger, Historiker & Künstler
Ich habe IN MIR WÄCHST EIN ICH WIE GRAS, WIE VEILCHEN, WIE BAUM, WIE WALD gelesen,
zwischendurch ließ ich das Buch einmal liegen, doch dann griff ich es wieder auf und wurde richtig neugierig wie es wohl weitergeht.
Dieses Buch musste geschrieben werden.
Es ist ein sehr gutes Dokument dessen, was es bedeutet "Ins Dasein zu kommen", sich seinen Platz zu nehmen, sich "einzubetten",
es ist die Geschichte einer großen Inszenierung des Selbst, voll mit bewusster Gestaltung, dem Willen, die Welt zu verändern,
Dinge anders zu sehen und zu leben. Und es zeugt von der unendlich großen Kraft, dem Mut, der Courage und dem großen Herz der Protagonistin.